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Elefantenkalb in München ist tot |
Das asiatische Elefantenkalb Jamuni Toni musste am 14. Juni 2010 eingeschläfert werden. Das Kalb war am 21. Dezember 2009 im Münchner Tierpark Hellabrunn zur Welt gekommen. Seit einigen Tagen litt sie unter sehr schmerzhaften Verschiebungen der Knochen in den Wachstumsfugen. Schließlich konnte sie selbst mit Hilfe einer Haltevorrichtung nicht mehr stehen.
ZurückKommentare
| Die 3 aus Trudering | am 14.06.2010 um 21:32 |
| Fassungslos und doch gefasst! Als informierte und interessierte Laien und Elefantenliebhaber vertrauen wir auf das Fachwissen der Elefantenpfleger und Zooverantwortlichen. Josef, Robert und alle anderen: Ihr habt einen tollen Job gemacht und werdet ihn weiterhin machen. Wir finden es richtig bedauerlich, dass Ihr so bald schon um die Verdienste Eurer toughen Arbeit gebracht wurdet. Hoffentlich könnt Ihr bald wieder nach vorne schauen - der Rest der Elefantenherde braucht Euch, vor allem vermutlich Temi. Wir freuen uns dennoch und jetzt erst recht auf unseren nächsten Besuch bei "unseren dicken Freunden"! Alle Kitsch-Äusserungen ersparen wir uns und allen Lesern. WCK | |
| Jan Jakobi | am 15.06.2010 um 21:31 |
| Sehr traurig. man kann nur Hoffen das man durch die Obduktion mehr erfahren wird. In den artikeln im Internet spricht alles für eine glasknochenkrankheit oder eine Stoffwechselkrankheit. Zu "Temi": Ich kenne sie aus dem Tierpark Berlin wo sie geboren wurde. Sie hat sich2005 ("Horas", "Cinta", "Yoma") um ihre 3 Halbgeschwister- /Geschwister gekümmert. Sie soll von "Gajendra" trächtig sein und das Kalb soll im Frühjahr 2011 kommen. Ich glaube das sie es an nehmen wird!!!!heraus Ich glaube das "Jamuna Toni" an einem Gendefekt litt, "Panangs" Eltern sind "Maxi" und "Ceyla - Himali" aus dem Zoo Zürich. Alle Geschwister und Halbgeschwister sind gesund geboren und leben noch, wie ich auf elephant.se und asianelephant.net herausfinden konnte. Wenn der Gendefekt von "Gajendra" herkommt dann dürfte man nicht mehr mit ihm züchten!!!!! Jan |
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| Rudolf König | am 24.10.2010 um 19:44 |
| Vermutlich ist der Gendefekt, der zu der Erkrankung des Elefantenkalbes führte, eine polygen vererbbare Erkrankung. Die beiden ersten Schwangerschaften Panangs endeten auch lethal. Die Kälber starben jedoch zu einem früheren Zeitpunkt, noch vor der Geburt, also in einem früheren Entwicklungszustand. Eine polygen vererbare Erkrankung kann, wenn sie z.B. durch vier Gene hervorgerufen wird, die jedes der beiden Elterntiere zweifach (also auf beiden Chromosomen) besitzt, in ganz unterschiedlichem Ausmass auf die verschiedenen Nachkommen vererbt werden. Es kann sein, dass auch gesunde Kälber theoretisch möglich sind. Es kann aber auch der Fall vorliegen, dass ein gesundes Kalb ganz ummöglich ist. Bei Gajendra und Panang scheint die Wahrscheinlichkeit für ein gesundes Kalb eher gering zu sein, da schon drei Kälber nicht lebensfähig waren. Ganz sicher ist es so, dass die Anlagen für diese Erkrankung von BEIDEN Elterntieren kommen. Man sollte deshalb nicht auf die Zucht mit Gajendra verzichten , sondern beiden Tieren andere Partner zuführen. Die trächtige Elefantin Temi, kann sehr wahrscheinlich, sollte sie die entsprechenden Lethalgene nicht besitzen, durchaus gesunden Nachwuchs bekommen. Man muss bedenken, dass auch Menschen immer in ihrem Erbgut Lethalgene aufweisen, die, wenn sie der Partner auch hat, zu lethalen Nachkommen führen können. Es gibt wahrscheinlich kaum Menschen, oder auch Elefanten , die keine Lethalgene besitzen. |
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Diese Seite wurde zuletzt geändert am: 11.05.2011 von Administrator
